Produktionen

2018

about a session

ABOUT A SESSION

von Anna Konjetzky

Der Begriff Session meint eine zeitlich begrenzte Zusammenkunft. Grenzen und Regeln werden gesetzt, gedehnt oder aufgehoben, um neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu ermöglichen. Das neue Stück der in München lebenden Choreografin Anna Konjetzky setzt sich mit dem about – und der Session an sich auseinander. Distanziert-Sein und Involviert-Sein bilden keinen Widerspruch.

ABOUT A SESSION unternimmt die Verschmelzung von sinnlichem Erleben und Analyse und ist so ein Nachdenken über und mit dem Körper. Kann die Reflektion oder das Reden über Erregung erregen, die sexuelle Phantasie der ZuschauerInnen stimulieren?

Wie ist der Blick des Zuschauers auf die Tänzer? Welche Bewegungen, Worte, Blicke stimulieren? Welche Blicke sexualisieren den performenden Körper? Und welche Momente sexualisieren den anwesenden und guckenden Zuschauer?

Wie beim Surfen und Googeln im Internet wird etwas beiläufig durch Imaginationen oder Projektionen angeregt. Das wiederum eröffnet Möglichkeiten, ein Motiv zu verfolgen oder abzudriften. Elemente einer Lecture Performance tauchen auf. Die TänzerInnen befragen mit ihren Körpern das eigene Verhältnis von Lust und Erregung. Eine Stimme von außen beschreibt die Situation, beobachtet auch die Zuschauer, gibt Informationen, Anleitungen und Bilder, lässt das Geschehen im Video weiterführen, geht von dort zurück auf die Bühne und wird von den TänzerInnen für das Publikum in Bewegung übersetzt. Aus dem Widerspruch oder der Doppelung von Wort und Bild entstehen in den Köpfen der Zuschauenden eine Vielzahl die Bühne überlagernder Lust-Bilder. Im Nachdenken über und mit dem Körper greifen Analyse und sinnliches Erleben ineinander.

Der Begriff Session meint eine zeitlich begrenzte Zusammenkunft. Grenzen und Regeln werden gesetzt, gedehnt oder aufgehoben, um neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu ermöglichen. Das neue Stück der in München lebenden Choreografin Anna Konjetzky setzt sich mit dem about – und der Session an sich auseinander. Distanziert-Sein und Involviert-Sein bilden keinen Widerspruch.

ABOUT A SESSION unternimmt die Verschmelzung von sinnlichem Erleben und Analyse und ist so ein Nachdenken über und mit dem Körper. Kann die Reflektion oder das Reden über Erregung erregen, die sexuelle Phantasie der ZuschauerInnen stimulieren?

Wie ist der Blick des Zuschauers auf die Tänzer? Welche Bewegungen, Worte, Blicke stimulieren? Welche Blicke sexualisieren den performenden Körper? Und welche Momente sexualisieren den anwesenden und guckenden Zuschauer?

Wie beim Surfen und Googeln im Internet wird etwas beiläufig durch Imaginationen oder Projektionen angeregt. Das wiederum eröffnet Möglichkeiten, ein Motiv zu verfolgen oder abzudriften. Elemente einer Lecture Performance tauchen auf. Die TänzerInnen befragen mit ihren Körpern das eigene Verhältnis von Lust und Erregung. Eine Stimme von außen beschreibt die Situation, beobachtet auch die Zuschauer, gibt Informationen, Anleitungen und Bilder, lässt das Geschehen im Video weiterführen, geht von dort zurück auf die Bühne und wird von den TänzerInnen für das Publikum in Bewegung übersetzt. Aus dem Widerspruch oder der Doppelung von Wort und Bild entstehen in den Köpfen der Zuschauenden eine Vielzahl die Bühne überlagernder Lust-Bilder. Im Nachdenken über und mit dem Körper greifen Analyse und sinnliches Erleben ineinander.

Produktionsliste

  • Choreographie
    • Anna Konjetzky
  • Tanz
    • Sahra Huby, Quindell Orton, Maxwell McCarthy, Victor Perez Armero
  • Video
    • René Liebert
  • Bühne
    • Hannes Hartmann und Leonie Mohr
  • Dramaturgie
    •  Bastian Zimmermann
  • Musik
    • Sergej Maingardt
  • Projektleitung
    • Sabine Klötzer – SISK

Video

Bilder