und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück

und weil er sich dreht, kehrt der Winde zurück

Eine Tanz-Installation, eine choreographierte Ausstellung von Anna Konjetzky 2012 für 7 TänzerInnen- Uraufführung Januar 2013
In Zusammenarbeit mit der Muffathalle München und Schir (art concepts)
Gefördert vom Kulturreferat der Stadt München und dem Fonds darstellender Künste e.V.

‚und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück’ soll eine abstrakte Stadtführung werden, eine assoziativ-abstrakte Jerusalemreise, in der sich über die verschiedenen Wahrnehmungsebenen, ein Pulsieren, Beben, Zersplittern, Vibrieren entwickelt; ein Parcour in dem sich Risse und Nischen auftun, die Bilder und Körper zur Erscheinung bringen.
‚und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück’ entsteht aus der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Körper im Bezug zum Raum, im Bezug zur Architektur, und durch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wahrnehmungsebenen.
Jerusalem als Ausgangsort, und als Erfahrungssammlung, wird für ‚und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück’ der Dreh-und Angelpunkt in der Auseinandersetzung sein.
. Jerusalem ist für mich als Recherche- und Inspirationsort besonders spannend, da es eine Stadt mit einer extrem hohen Intensität ist, eine Stadt voller Spannungen, Reibungen und Kontraste, körperlicher, geschichtlicher, politischer und religiöser Natur.
Der Fokus liegt bei diesem abstrakten Stadtparcour auf den Reibungsmomenten, auf den Schnittstellen an denen die Kontraste besonders präsent sind, auf dem Suchen und Kreieren eines fragilen Gleichgewichts, das immer wieder ins Wackeln gerät.
Dabei geht es mir in “und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück“ immer darum vor allem die Prinzipien dieser Stadt aufzugreifen und sie in meine Sprache zu übersetzen.
In „und weil er sich dreht, kehrt der Wind zurück“ möchte ich einen rhythmischen Parcour durch 4 verschiedene Räume kreieren, in dem immer wieder Visionen auflitzen, Räume aufgehen, in dem einem Sachen ins Auge fallen und wieder entgleiten. Es ist eine Arbeit mit frames, die in einander übereinander gehen, und wieder verschwinden. Frames, die mit verschiedenen Medien (Tanz, Video, Sound, Licht, Installation) arbeiten, die ununterbrochen und unmittelbar ineinander gleiten.
Der Rhythmus, das Pulsieren der Installation überträgt sich auf das Auge des Zuschauers, führt den Zuschauer, und bestimmt Geh-und Guckrhythmus.
Das „freie“ Bewegen trifft auf den geführten Blick.

Gefördert von
Landeshauptstadt München Kulturreferat

Gefördert vom
Fonds Darstellende Künste e.V.